„Was wäre wenn…?“ im Januar

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Ja, was wäre wenn..?

Diese Frage stellen wir uns eigentlich viel zu selten. Immerhin wird uns auch von klein auf beigebracht, die Dinge nicht großartig zu hinterfragen. Schließlich ist vieles einfach so, wie es eben ist. Ich selbst musste besonders in der Schule und auch während meiner Ausbildungen die Erfahrungen machen, dass einem sehr schnell negative Kritik entgegenkommt, wenn man häufig Fragen stellt, insbesondere unangenehme oder „unwichtige“ Fragen. Dabei ist es doch genau das, was uns weiter bringt. Was uns unsere Zukunftspläne schmieden lässt, indem wir uns fragen: „Was wäre wenn?“. Wie sonst könnten Ingenieure ständig etwas Neues erfinden oder weltbewegende Erfahrungen fest gemacht werden? Darum geht es in diesem Blogbeitrag.

Kreativität beginnt im Kopf

Nun gibt es natürlich immer noch viele Mitmenschen, die solchen Spinnereien nichts abgewinnen können. Die gute Nachricht ist jedoch: Das macht nichts! Nach deren Meinung hat niemand gefragt. Stellen wir uns also mal die Frage: „Was wäre, wenn wir unser Leben unabhängig  vom Geld gestalten könnten?“ Uff. Die Frage hast du dir noch nie gestellt? Solltest du aber! In diesen Gedanken befinden sich deine größten Träume, deine Ziele, Antworten auf die Frage nach dem Sinn deines Daseins. Was würdest du also mit deiner Zeit anfangen, könntest du das unabhängig von Geld? Damit meine ich nicht, was du alles kaufen bzw. besitzen würdest. Würdest du dein Hobby zum Beruf machen? Würdest du dich ehrenamtlich engagieren? Würdest du vielleicht in deine Bildung investieren oder etwas Neues lernen? Oder würdest du vielleicht lieber in den Tag hinein leben und faulenzen? Wer sich bisher noch nicht wirklich damit auseinander gesetzt hat, was er aus seinem Leben machen möchte, dem kann ich nur die Bücherreihe von John Strelecky ans Herz legen. (Das Café am Rande der Welt, Wiedersehen im Café am Rande der Welt und Auszeit im Café am Rande der Welt).

Die angenehmste Flucht aus dem Alltag

Ich liebe es, mich ein paar Mal am Tag in diese Gedankenwelt zu flüchten. Es freut mich natürlich für diejenigen, die es bereits geschafft haben, dass Alltag und Traumwelt deckungsgleich sind. Bei mir ist das aktuell nicht der Fall und bis ich mein Ziel erreicht habe, wird es noch ein langer Weg sein. In meiner Traumwelt haben Kritik und Selbstzweifel wie „Das schaffst du doch eh nicht.“, „Was würden bloß die anderen denken?“ oder „Bleib doch mal realistisch!“ übrigens nichts zu suchen. Ganz im Gegenteil! Ich lasse meiner blühenden Fantasie freien Lauf und lasse die Gedanken zu. Jede Idee, jeder Anfang und jede Entscheidung beginnt im Kopf. Aus diesen Tagträumereien hole ich mir nicht nur Energie für den weiteren Tag, sondern halte mir so auch meine Ziele stets vor Augen und kontrolliere den Kurs. Fast schon automatisch treffe ich dementsprechend Entscheidungen, die mich diesen Zielen Stück für Stück näher bringen.

Meine persönliche Bucketlist

Reisen. Ich würde die ganze Welt bereisen, fremde Kulturen kennen lernen wollen, die schönsten Orte der Welt entdecken und mir ein ganz eigenes Bild von diesem wunderbaren Planeten machen.

Soziales. Der einzige Berufszweig, der mir wirklich als sinnvoll erscheint, ist der Soziale. Ich würde in den Rettungsdienst gehen.

Ehrenamt. Solange man selbst gesund ist und es einem an nichts essentiellem fehlt, sollte man anderen helfen, die das nicht haben. Ich würde mich vor allem für die Bildung und Erziehung von Kindern in Deutschland einsetzen, die aus schwierigen Verhältnissen kommen oder keine Familie mehr haben.

Bildung. Ich würde Architektur studieren. Das hat mich schon immer fasziniert und wäre ich damals am Gymnasium nicht so beseelt von anderen Dingen gewesen, würde ich es vermutlich heute tun. Alternativ Ernährungswissenschaften oder Psychologie.

Musik. Ich würde ein Instrument lernen. Am liebsten Geige und Gitarre. Ich finde es wahnsinnig schön, wenn jemand „analoge“ Musik machen kann. Musik bringt die Menschen zusammen.

Kultur. Ich würde mindestens zwei weitere Sprachen lernen. Spanisch und Griechisch. Eventuell auch eine skandinavische Sprache und Französisch.

Sport. Ich würde auf jeden Fall Langlaufen lernen, wieder in den Alpin Ski einsteigen, surfen und professionell tanzen lernen.

Umwelt. Ich würde an Projekten teilnehmen, die effektiv und mit guten Ideen die globale Umweltverschmutzung verringern.

Tiere. Ich würde mich für den Tierschutz engagieren, Tierauffangstationen errichten und mich für den Erhalt der Artenvielfalt einsetzen.

Gesellschaft. Ich würde eine zwanglose Cafe-Bar eröffnen, wo Menschen gerne zusammen kommen um schöne Tage bzw. Abende zu erleben. Auch würde ich einen eigenen Trachtenladen eröffnen und mit voller Leidenschaft Menschen mit schönen Dirndln und Lederhosen einkleiden.

Zum Schluss noch eines ..

Das wäre dann der grobe Grundriss. Wer sich nun vielleicht die Frage stellt, warum hier weder Ehe noch Nachwuchsplanung auftauchen: Das sind in meinen Augen Aspekte, auf die man keinen Einfluss hat. Außerdem möchte ich mein Leben nicht abhängig von einer anderen Person machen oder gar mein persönliches Glück daran messen. Ebenso würde ich weder das eine, noch das andere auf biegen und brechen unter allen Umständen erzwingen. Es kommt, wie es sein soll. Ich finde, ein Leben ohne Kinder, ohne Ehe, mit mehreren Lebensabschnittsgefährten oder vielleicht mit Keinem sind nicht weniger lebenswert oder gar sinnlos.

In dem Sinne wünsche ich dir einen guten Start in die neue Woche und nicht vergessen: DREAM BIG!

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