Kurztrip nach Mallorca – Mai 2018

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Mallorca Strand Meer
©Julia Elena – Am Strand von Port de Pollença

Reise zu sich selbst

Alles begann mit den Büchern von John Strelecky: Das Café am Rande der Welt und Wiedersehen im Café am Rande der Welt. Innerhalb von zwei Tagen habe ich die Bücher verschlungen und die darin enthaltenen Informationen aufgesaugt wie ein Schwamm. Mein Leben hatte sich ab diesem Moment komplett geändert – zumindest in meinem Kopf. Es war Zeit für eine Pause. Ich brauchte Abstand von dem öden Alltag, dem verregneten Wetter, den schier endlosen To-Dos und der täglich auf mich einprasselnden Informationsflut sämtlicher Kanäle. Ich entschied mich, allein für einige Tage zu verreisen. Verunsicherung und Vorfreude machten sich breit. Mehr zu diesem Thema findest du in meinem Beitrag „Die Vor- und Nachteile des Alleinreisens„.

Anreise und Unterkunft
Hotel Vista Park Mallorca
©Julia Elena – Zimmer im 3-Sterne-Hotel Vista Park

 

Hotel Vista Park Mallorca
©Julia Elena – Details vom Hotel

 

Hotel Vista Park Mallorca Dachterrasse
©Julia Elena – Blick von der Dachterrasse

 

Ich stöberte ein wenig im Internet nach geeigneten Reisezielen, da es mal wieder Vorsaison war und das Budget nicht sehr viel hergab. (Notiz an mich: Vielleicht solltest du dich mal nach einem besser bezahlten Job umsehen!) Mallorca zu dieser Jahreszeit hat einen entscheidenden Vorteil: Es ist ruhig, die Strände sind leer und die Hotelgäste durch die Bank Rentner. Nachteil: Auf den Straßen, Radwegen und Gehwegen wimmelt es nur so von Radfahrern und Rennradfahrern – ob Profi oder nicht. Dennoch fand ich ein unfassbares Schnäppchen, das ich nicht ausschlagen konnte! Flüge inkl. Sitzplatzreservierung, Transfer, Anreise zum Flughafen und Hotel mit Frühstück für fünf Tage kosteten mich gerade einmal 266,- €. Der Hinflug war morgens um 10.00 Uhr und der Rückflug nachmittags um 15.00 Uhr, alles easy also. Im Hotel Vista Park erhielt ich zudem ein Upgrade auf ein Doppelzimmer mit eigener Dachterrasse.

Zwischen Beachhopping und Nichtstun
MOAI Son Bauló Can Picafort Mallorca
©Julia Elena – MOAI am Strand von Son Bauló

 

Strand Alcudia Playa Mallorca
©Julia Elena – Playa d’Alcudia

 

Alcudia Strand Playa Mallorca
©Julia Elena – Spazieren an der Playa d’Alcudia

 

Da ich keine konkreten Pläne für den Kurztrip nach Mallorca hatte, erkundete ich nach der Ankunft in Can Picafort die Umgebung zu Fuß und entspannte in der Beach Bar MOAI, die ich ganz für mich alleine hatte. Eine leichte Brise Wind wehte mir ins Gesicht und die Sonnenstrahlen erwärmten meine Haut, während ich dem Wellenrauschen des Meeres lauschte. Ich bemerkte, wie ich mich langsam entspannte und die Umgebung mit allen Sinnen wahr nahm. Einfach hier sitzen und nichts tun. Nur ich und meine Gedanken.
Am nächsten Tag verbrachte ich die Zeit mit einem guten Buch zuerst auf meiner Dachterrasse, später dann am Strand. Abends bemerkte ich eine kleine British Bar, die sehr einladend wirkte. Einige Cocktails und unterhaltsame Gespräche mit Gav, dem Besitzer, später wanderte ich zurück in mein Hotelzimmer.

Tagesausflug nach Port de Pollença
Port de Pollenca Mallorca Spanien
©Julia Elena – In den Gassen von Port de Pollença

 

Hafen Port de Pollenca
©Julia Elena – Hafen von Port de Pollença

 

Port de Pollença Essen Strand
©Julia Elena – Mittagessen mit Aussicht

 

Zu guter Letzt stand noch ein Tagesausflug nach Port de Pollença auf dem Plan. Der Bus fährt hier im Viertel-Stunden-Takt die Küste rauf und runter. Eine Fahrkarte für ca. 30km kostete keine 2€ (Deutschland könnte sich hiervon mal eine Scheibe abschneiden). In Port de Pollença angekommen, streifte ich durch die schmalen Straßen, zum Hafen und die Promenade entlang. Ich spürte den weichen Sand unter den Füßen, die Sonne auf meiner Haut und schnupperte die Meeresluft. Beim Schlendern entdeckte ich ein kleines Restaurant, das seine Tische weit draußen auf einem Steg platziert hatte. Während ich ganz untypisch für Spanien Pasta schlemmte, genoss ich weiterhin die traumhafte Aussicht. Anschließen verharrte ich noch eine Weile an einem Steg, die Füße im kühlen Wasser baumelnd. Als ich dort so saß und vor mich hin sinnierte, packte mich die Abenteuerlust und ich sagte zu mir: „Julia, du musst definitiv mehr reisen!“ DREAM BIG!

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