Kurztrip nach Griechenland – April 2017

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Griechenland Agistri Reisen Blog
©Julia Elena – Strand von Chalikiada

Auszeit vom Alltag

Meine damals beste Freundin und ich planten mal wieder einen kleine Reise. Nicht schon wieder mit dem Auto nach Italien, ein bisschen weiter darf’s schon sein. Das Budget klein, die Zeit kurz. Wir wollten es unbedingt warm haben, was  jedoch in Kombination mit dem gewählten Reisemonat und dem Budget gar nicht so leicht ist. Wie wäre es mit einem Kurztrip nach Griechenland? Griechenland klingt toll! Abgesehen von diesem Urlaub kenne ich das Land aus meinen Kindheitstagen und steht nach wie vor ganz weit oben auf meiner Bucketlist. In Griechenland muss man sich einfach verlieben. Die traumhaft schöne Landschaft mit Stränden wie in der Karibik, unzählige historische Städte und Orte, ein breites Repertoire an kulinarischem Hochgenuss und obendrein noch ein Volk, welches so unglaublich gastfreundlich, herzlich und gelassen ist.

Anreise und Unterkunft
Asklipios Village Unterkunft Griechenland Nafplio
©Julia Elena – Unterkunft Asklipios Village

 

Asklipios Village Aussicht Nafplio
©Julia Elena – Aussicht vom Asklipios Village Richtung Tolo

 

Schnell schnell also die Flüge gebucht und ein paar Bikinis samt Sonnencreme in die Reisetasche geworfen. Eine Unterkunft war auch schnell gefunden: Bekannte von uns hatten in Nafplio mehrere Ferienhäuser, das „Asklipios Village„, das sich gerade im Umbau befand. Wir halfen täglich einige Stunden mit, bei allem was so anfiel (Gartenarbeit, Wasser holen, Einkaufen, etc.) und konnten dafür umsonst dort übernachten. Am Flughafen angekommen, haben wir uns einen kleinen Mietwagen genommen, um unabhängig das griechische Festland erkunden zu können. Abgesehen davon ist das „Asklipios Village“ etwas abgelegen auf einem Berg, ca. 10 Autominuten vom nächsten Dorf entfernt. Im Übrigen empfehlenswert für jeden, der einen authentischen Aufenthalt unter Einheimischen bevorzugt.

Viele Wünsche in fünf Tagen
Epidauros Kultstätte Peloponnes
© Julia Elena – Kultstätte Epidauros am Peloponnes

 

Gasse Nafplio Streetview
©Julia Elena – Blick in eine der Gassen von Nafplio

 

Mit dem Wetter hatten wir wie erhofft Glück, denn während es in Deutschland immer noch eisig kalt und verregnet war, wartete in Griechenland strahlender Sonnenschein bei bis zu 25 Grad Lufttemperatur. Vorab informierten wir uns noch ein wenig, welche Hotspots es am Festland gab. Die Liste wurde immer länger: Epidauros, Athen, Piräus, Nafplio, Agistri, Kap Sunion, der Kanal von Korinth … Zunächst erkundeten wir den Strand von Tolo und das kleine Dörfchen Nafplio. Es ist wirklich bezaubernd, weil es aus vielen engen Gassen mit speckig glänzenden Pflastersteinen, kleinen Läden und Restaurants besteht. Ich habe mir dort bei einem traditionellen Schuhmacher namens „Socrates Sandals“ Ledersandalen anfertigen lassen, wobei die Qualität den Preis bei Weitem übertrifft. Am nächsten Tag fuhren wir nach etwas Gartenarbeit nach Nea Epidavros, um das berühmte Amphitheater Epidauros anzusehen. Faszinierend ist die architektonische Meisterleistung, denn egal, wie weit außen oder oben man in dem Amphitheater sitzt: Man hört sogar das Fallen einer Münze im Zentrum des Platzes. Somit kamen die Griechen früher auch ohne Mikrofon aus.

Der Charme der Griechen
Athen Akropolis Aussicht
©Julia Elena – Aussicht von der Akropolis über Athen

 

Agistri Strand Bucht
©Julia Elena – Die Bucht von Aponisos

 

Am dritten Tag fuhren wir wieder mit dem Mietwagen zurück nach Athen. Wir fanden vor Ort eine kleine griechische Pension zur Bleibe, da wir für den nächsten Tag einen Inselausflug von Piräus geplant hatten. Der äußerst sympathische und freundliche Concierge teilte uns auf Nachfrage mit Händen und Füßen noch ein paar Geheimtipps mit. Hier einer für euch: Solltet ihr einen Besuch der Akropolis planen, dann spart euch Geld, Nerven, langes Warten und Menschenmassen, indem ihr kurz vor der Akropolis abzweigt und auf den benachbarten Hügel wandert. Von dort aus hat man einen herrlichen Ausblick über Athen und die Akropolis – und das Ganze gebührenfrei. Am nächsten Morgen ging es früh los, um vom Hafen von Piräus das Schiff nach Agistri, die kleine Nachbarinsel von Ägina, zu erreichen. Dort angekommen, steuerten wir auf den einzigen Rollerverleih der Insel zu, um ein Schild zu sehen, auf dem sinngemäß stand: „Ich genieße das schöne Wetter am Strand. Wer etwas braucht, ruft mich einfach an und ich bin in 20 Minuten da.“ Diese Griechen, die haben’s verstanden. Nach einem ausgiebigen Mittagessen in einer Taverna düsten wir von einer verlassenen Bucht zur Nächsten. Karibikflair und Erholung pur!

Zum Abschied
Kap Sunion Ruine
©Julia Elena – Kap Sunion

 

Aussicht Kap Sunion Ausblick
©Julia Elena – Aussicht vom Kap Sunion

 

Bevor am letzten Tag der Flieger Richtung Heimat ging, fuhren wir noch raus zum Kap Sunion. Sicherlich eine Traumkulisse bei Sonnenuntergang, aber auch untertags auf jeden Fall einen Ausflug wert. Da im April noch Vorsaison ist, herrscht auch hier zu meinem Erfreuen gähnende Leere. Ich verweile einige Zeit und blicke hinaus aufs offene Meer. Auf diese Unendlichkeit an Wasser und lasse die Eindrücke der letzten Tage auf mich wirken. Ein sehr gelungener Kurztrip nach Griechenland. Ich bin glücklich und ich weiß, ich komme wieder. DREAM BIG!

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