2019 Wie alles begann…

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Montag, 19.12.2019

Wie in den letzten Wochen schalte ich pünktlich um 16.30 Uhr mein Telefon auf „Umleiten“, fahre den PC herunter und trotte die Treppen runter Richtung Ausgang. Feierabend. Freiheit. Ich hole erstmal tief Luft, lasse meine Schultern entspannt sinken und versuche meinem Gehirn noch halbwegs vernünftige Gedanken zu entlocken. Doch es wimmelt nur von Postleitzahlen, Artikelnummern, Auftragsnummern und dem Buchstabieralphabet. Matsch. Energielevel unter 10%. Während ich mich mit dem Auto in den üblichen Feierabendverkehr einreihe, überlege ich, was ich zu Abend kochen könnte. Letztendlich entscheide ich mich doch wieder zwischen Nichts oder Fastfood um Zuhause dann geradewegs Richtung Couch zu steuern.

Das Hamsterrad könnte vollkommener nicht sein

Jeden Abend freue ich mich darauf, mich erholen zu können von dem, was ich den ganzen Tag über mache. Jeden Freitag freue ich mich darüber, zwei Tage Pause davon zu haben und das ganze Jahr über fiebere ich nur den wenigen Wochen Urlaub entgegen. Nur, um letztendlich doch wieder Tag für Tag, Woche für Woche morgens aufzustehen und das zu tun, was von mir verlangt wird. Doch wofür? Soll es das gewesen sein für die nächsten 50 Jahre? Mal abgesehen von einer eventuellen Beförderung oder einer inflationsausgleichenden Gehaltserhöhung. Arbeite ich noch, um zu leben, oder lebe ich nur noch, um zu arbeiten? Das was am Enden jeden Monats auf meinem Bankkonto landet, könnte man nicht annähernd als Entschädigung für die verlorene Zeit oder die investierte Energie zählen. Dabei ist Zeit das Wertvollste, das ich habe.

Die Rechnung geht nicht auf. Das alles ist aus dem Gleichgewicht. Wo ist der Sinn?
Als ich Zuhause ankomme dämmert es mir, dass nur ich allein dafür verantwortlich bin und nur ich an der Situation etwas ändern kann.
Genau! Ich KANN es. Ich bin nicht gefangen. Scheiß auf das, was andere sagen. Scheiß auf das, was andere denken. Scheiß auf das, was regel-konform ist und scheiß darauf, was andere von dir erwarten. Ich erwarte mehr vom Leben! Mehr Erfahrungen, mehr Freiheit und mehr Selbstbestimmung.

Die Idee eines Neuanfangs

Ich nehme mein Handy und antworte Tom, dass ich sein Jobangebot annehme. Ein Job auf 30-Stundenbasis bei absolut freier Zeiteinteilung und Homeoffice. Der erste Schritt in die richtige Richtung. Ich fühle mich so erleichtert und befreit wie schon seit Langem nicht mehr. Wahnwitzig male ich mir aus, wie es sein würde, komplett selbstständig und unabhängig zu arbeiten. Eine schöne Vorstellung. Wie Timothy Ferriss in seinem Buch die 4-Stunden-Woche schon so treffend beschreibt: Den Cashflow automatisieren und sich selbst liberalisieren. Doch wie soll das gehen? Nun, da ich künftig wesentlich freier und flexibler bin, habe ich genug Zeit mir auszudenken, was ich wirklich will. Für mich und mein Leben. Welche Wünsche und Träume ich habe und welche Ziele ich erreichen möchte. Denn was ich weiß, ist was ich nicht will: Gefangen zu sein in diesem Wahnsinn unserer Kapitalgesellschaft. DREAM BIG!

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